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Serbien

  • radzeltwelt
  • 9. Okt. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Dieses Land hat uns überrascht. Wir sind bei mäßigem Wetter zur Donau gefahren und eine Wetterwarnung wegen "Sturm" hat uns ausgebremst. Was nun? Wir haben uns ein Hotelzimmer genommen und wollten den Sturm abwarten und am nächsten Tag mit der Fähre die Donau überqueren. Nix da, die Fähre fuhr nicht. Also, wieder auf unser Räder und zum Glück mit starken Rückenwind zur nächsten Stadt, um die Donau zu überqueren. Neben Lkw´s und vielen Autos eine kleine Herausforderung. Da es zum Zelten noch zu stürmisch war, auf ins nächste Hotel. Was eigentlich auch gut war, da man sich in Serbien registrieren lassen muss. Das übernehmen in der Regel die Hotels.

Alle Menschen sind hier so freundlich und aufgeschlossen. Wir freuen uns über jeden Gruß, jedes Lächeln. Was allerdings negativ auffällt, ist der viele Müll und die dazugehörigen Straßenhunde. Ist nicht immer einfach zu händeln. Nach einem langen Tag, vielen Kilometern und einigen Nieten was den Schlafplatz anging, werden wir an diesem Tag von Dan aufgelesen. Man kann nicht in Worte fassen, wie unglaublich diese Begegnung ist. Dan gehört ein Weingut! Nachdem wir ihm erzählt haben, was wir machen, hat er uns eingeladen, in seinem Hotel zu übernachten, in seinem Restaurant zu essen und den Abend bei serbischer Livemusik zu genießen. Wir sind völlig perplex und total überrascht! Selbst beim Abschied hat uns Dan noch zwei Flaschen Wein mitgegeben, damit wir die kommenden Berge besser hochkommen. Diese Gastfreundschaft bleibt unvergessen!

An unserem letzten Tag in Serbien konnten wir auch nach vielen Kilometern und Höhenmetern keinen Schlafplatz finden, bzw. haben wir uns nicht getraut, unser Zelt einfach irgendwo hinzustellen. Erstmal wegen der vielen Straßenhunde und auch, weil es nichts zum Verstecken gab. Alles flach und kein Strauch weit und breit. Auch hier haben wurden wir von der Offenheit der Menschen hier überrascht. Wir haben bei einigen Nonnen, die seitlich der Straße auf dem Feld gearbeitet haben, gefragt, ob sie uns helfen könnten. Eine der Nonnen zog ihr Handy und rief eine weitere Nonne mit Englischkenntnissen an. Diese hat uns dann einen Platz direkt vor ihrer "Einsiedelei inkl. der Nutzung des WC-Containers; hat gefragt, ob wir noch Essen benötigen. Diese Gesten, diese Offenheit Fremden gegenüber sind die Dinge, die uns auf dieser Reise motivieren. Es ist genau das, was wir gehofft haben. Serbien, wir kommen wieder!


 
 
 

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